ORALE CHIRURGIE

ORALE CHIRURGIE

Chirurgische Eingriffe mit maximaler Sicherheit und höchster Präzision

Speziell für Kinder und Jugendliche bieten wir in unserer Privatpraxis für Kinderzahnmedizin in Leibnitz ein umfassendes Leistungsspektrum im Bereich der Oralen Chirurgie an.

Dazu zählen unter anderem:

  • schonende und präzise Durchtrennung eines zu kurzen Zungen- oder Lippenbändchens (Frenotomie / Frenektomie) bei Säuglingen, Kindern und Erwachsenen
  • Chirurgische Entfernung verlagerter, retinierter bzw. dystoper und überzähliger Zähne (z.B. Mesiodens)
  • Zahnentfernungen aus speziellen medizinischen Gründen

  • Kieferorthopädische Begleiteingriffe, wie Freilegungs- und Anschlingungsoperationen

Chirurgische Eingriffe bei Kindern und Jugendlichen erfordern höchste Präzision, viel Erfahrung und außerordentliches Feingefühl – und genau darauf sind wir spezialisiert.

Vereinbaren Sie gerne einen Termin bei Dr. Prugmaier.

Lassen Sie sich von uns zu oralen Restriktionen und den operativen Möglichkeiten in unserer Privatpraxis für Kinderzahnmedizin in Leibnitz beraten und mit größter Sorgfalt bei Ihrem chirurgischen Eingriff begleiten – wir nehmen uns Zeit und freuen uns über Ihr Vertrauen.

Entfernung verlagerter, retinierter bzw. dystoper und überzähliger Zähne

Nicht jeder Zahn findet seinen natürlichen Platz im Kiefer oder bricht wie vorgesehen durch. Manche bleiben vollständig oder teilweise im Kieferknochen eingeschlossen (retiniert), andere liegen an einer ungewöhnlichen Stelle oder in einer falschen Richtung im Kiefer (dystop oder verlagert). Zusätzlich können überzählige Zähne entstehen, wie beispielsweise ein Mesiodens zwischen den oberen Schneidezähnen.

Diese Zahnanomalien können den natürlichen Zahndurchbruch behindern, Zahnfehlstellungen verursachen oder eine kieferorthopädische Behandlung erschweren. Eine frühzeitige Diagnose ermöglicht es, die geeignete Behandlung rechtzeitig zu planen und die gesunde Entwicklung des Gebisses bestmöglich zu unterstützen.

Mit moderner Diagnostik und schonenden chirurgischen Techniken entfernen wir verlagerte, retinierte und überzählige Zähne präzise und gewebeschonend. Die Behandlung erfolgt individuell geplant und in enger Zusammenarbeit mit Ihrer Kieferorthopädin bzw. Ihrem Kieferorthopäden. Dadurch schaffen wir optimale Voraussetzungen für eine gesunde und funktionelle Zahnstellung.

Auf Wunsch und je nach medizinischen Voraussetzungen kann der oralchirurgische Eingriff auch unter Lachgas-Sedierung oder in ambulanter Narkose durchgeführt werden, um eine möglichst schonende und stressfreie Behandlung zu ermöglichen.

Freilegung und Anschlingung verlagerter Zähne

Nicht jeder bleibende Zahn findet seinen Weg selbstständig in die Zahnreihe. Der betroffene Zahn bleibt aufgrund von Platzmangel oder einer ungünstigen Lage im Kieferknochen zurück. Obwohl der Zahn vollständig entwickelt ist, bleibt er im Knochen eingeschlossen und kann ohne Unterstützung nicht durchbrechen.

Mit einem kleinen chirurgischen Eingriff legen wir den betroffenen Zahn schonend frei und schaffen die Voraussetzung für seine weitere Entwicklung. Anschließend wird ein spezielles kieferorthopädisches Bracket oder eine feine Goldkette am Zahn befestigt (Anschlingung). Mithilfe der kieferorthopädischen Behandlung kann der Zahn anschließend kontrolliert und schonend in seine natürliche Position innerhalb der Zahnreihe geführt werden.

Dank moderner Diagnostik, präziser chirurgischer Techniken und der engen Zusammenarbeit mit Ihrer Kieferorthopädin bzw. Ihrem Kieferorthopäden erfolgt die Behandlung individuell abgestimmt und mit dem Ziel, Funktion und Ästhetik des Gebisses langfristig zu erhalten.

Wir begleiten Sie dabei von der sorgfältigen Planung über den chirurgischen Eingriff bis hin zur erfolgreichen Eingliederung des Zahnes in die Zahnreihe.

Auf Wunsch und je nach medizinischen Voraussetzungen kann der oralchirurgische Eingriff auch unter Lachgas-Sedierung oder in ambulanter Narkose durchgeführt werden, um eine möglichst schonende und stressfreie Behandlung zu ermöglichen.

Orale Restriktionen – richtig erkennen, gut beraten, sanft behandeln

Zu kurzes Zungenbändchen

Das Zungenband verbindet die Unterseite der Zunge mit dem Mundboden und unterstützt ihre natürliche Beweglichkeit. Eine gut bewegliche Zunge ist eine wichtige Voraussetzung für das Stillen, Schlucken, Kauen und Sprechen sowie für die gesunde Entwicklung des Mund- und Kieferbereichs.

Ist das Zungenband zu kurz oder in seiner Beweglichkeit eingeschränkt, kann die Zunge ihre Funktion nicht uneingeschränkt erfüllen. Bereits im Säuglingsalter kann dies zu Stillproblemen führen, da die Zunge die Brust nicht ausreichend erfassen und effektiv entleeren kann. Häufiges Loslassen der Brust, unruhiges Trinken oder eine unzureichende Gewichtszunahme können mögliche Folgen sein.

Im weiteren Verlauf können Schwierigkeiten beim Schlucken, Kauen und bei der Nahrungsaufnahme sowie eine eingeschränkte Zungenbeweglichkeit auftreten. Je nach Ausprägung können auch Auffälligkeiten der Aussprache, eine veränderte Zungenruhelage, Mundatmung oder ein Ungleichgewicht der orofazialen Muskulatur begünstigt werden.

Da die Zungenfunktion eng mit dem gesamten orofazialen System (Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich) verbunden ist, betrachten wir nicht nur die anatomische Ausprägung des Zungenbandes, sondern vor allem dessen funktionelle Auswirkungen. Dabei arbeiten wir eng mit erfahrenen Stillberaterinnen, Logopädinnen und Logopäden, Osteopathinnen und Osteopathen sowie Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten zusammen, um eine ganzheitliche Beurteilung und optimale Behandlung zu ermöglichen.

Besteht ein entsprechender Behandlungsbedarf, kann eine Frenotomie – die schonende Durchtrennung des Zungenbändchens – die Beweglichkeit der Zunge verbessern. In Kombination mit einer gezielten funktionellen Nachbehandlung können Stillen, Zungenfunktion und weitere altersabhängige Beschwerden nachhaltig unterstützt werden.

Verkürztes Oberlippenbändchen

Das Oberlippenbändchen verbindet die Oberlippe mit dem Zahnfleisch und unterstützt die Beweglichkeit sowie die Führung der Lippe. In den meisten Fällen erfüllt es diese Funktion unauffällig. Ist es jedoch zu kurz, zu straff oder ungünstig angesetzt, kann es die Lippenbeweglichkeit einschränken und funktionelle Beschwerden verursachen.

Bei Säuglingen kann ein verkürztes Oberlippenbändchen einen ausreichenden Mundschluss beim Stillen erschweren und dadurch Stillprobleme begünstigen. Im weiteren Wachstum kann die eingeschränkte Beweglichkeit der Lippe die Mundhygiene beeinträchtigen und das Risiko für Karies sowie Zahnfleischentzündungen erhöhen.

Durch den dauerhaften Zug am Zahnfleisch kann außerdem die Entstehung einer Lücke zwischen den oberen Schneidezähnen (Diastema) begünstigt werden. Je nach Ausprägung können auch Zahnfleischrückgang, Einschränkungen der Lippenfunktion sowie Beeinträchtigungen beim Kauen, Essen oder in der Aussprache auftreten. In manchen Fällen kann ein verkürztes Lippenbändchen zudem die Zahn- und Kieferentwicklung ungünstig beeinflussen.

Da die Funktion der Lippen eng mit dem Saugen, Schlucken, Atmen und Sprechen zusammenhängt, arbeiten wir eng mit erfahrenen Stillberaterinnen, Logopädinnen und Logopäden, Osteopathinnen und Osteopathen sowie Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten zusammen. Diese interdisziplinäre Zusammenarbeit ermöglicht eine umfassende Diagnostik und Behandlung. Vor allem nach einer Frenektomie können gezielte funktionelle Übungen und Therapien dazu beitragen, die Beweglichkeit der Lippe zu verbessern und ein langfristig stabiles Behand-lungsergebnis zu erzielen.

Besteht ein entsprechender Behandlungsbedarf, kann eine Frenektomie – die chirurgische Korrektur des Lippenbändchens – die Zugkräfte schonend lösen und damit die Funktion verbessern sowie langfristigen Zahn- und Zahnfleischproblemen vorbeugen.

Der Eingriff an Zungen- und Lippenbändchen erfolgt in der Regel unter lokaler Anästhesie und wird individuell auf die Bedürfnisse des Patienten abgestimmt.

Auf Wunsch und je nach medizinischen Voraussetzungen kann der Eingriff auch unter Lachgas-Sedierung oder in ambulanter Kurznarkose durchgeführt werden, um Ihrem Kind eine möglichst schonende und stressfreie Behandlung zu ermöglichen.

Lassen Sie sich von uns zu oralen Restriktionen und den operativen Möglichkeiten in unserer Privatpraxis für Kinderzahnmedizin in Leibnitz beraten und mit größter Sorgfalt bei Ihrem chirurgischen Eingriff begleiten – wir nehmen uns Zeit und freuen uns über Ihr Vertrauen.